1. Mai – ein Hochfest der Solidarität

1._Mai_19_DGB_Foto_Jimena_Salloch SPD Herne
1._Mai_19_DGB_Foto_Jimena_Salloch SPD Herne

Die traditionellen „Tanz in den Mai“ und „Maikundgebung“-Veranstaltungen rund um den 1. Mai bilden einen festen Punkt im Kalender der Sozialdemokratie. In geselliger Runde am Vorabend des Mai lernt man immer wieder neue engagierte Genossinnen und Genossen kennen, knüpft Freundschaften und tauscht sich miteinander aus. Auch so ensteht eine wichtige Basis für kommende politische Auseinandersetzungen und für das gemeinsame Erreichen von sozialen Zielen in unserer Gesellschaft.

In diesem Jahr durfte ich am 30. April gleich in mehreren Veranstaltungen erleben, wie viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter in ihrer Freizeit engagiert eintreten für ein Soziales Europa und für gute Nachbarschaft – im Großen wie im Kleinen, in Europa und in der Siedlung, in der Straße, nebenan. So war der Europa-Food-Truck der SPD erst in Gelsenkirchen zu Gast und machte danach Station in Herne. Bei frischen Belgischen Waffeln lässt es sich mit Bürgerinnen und Bürgern gleich nochmal so gut über Europa-Themen diskutierten. Am Abend durfte ich gleich dreimal tanzen: Mit mehreren hundert Gästen beim Ortsverein Gelsenkirchen Berger-Feld, im Volkshaus Röhlinghausen in Wanne-Eickel und bei „meinem“ Ortsverein Herne-Pantringshof im Jugendtreff JuP.

Heraus zum 1. Mai!

Bei frischer Luft am ersten Mai-Morgen zeigt man dann gemeinsam Flagge auf den DGB-Veranstaltungen und an vielen Infoständen. Wichtig ist dabei, dass hier die Gewerkschaften das Heft in der Hand haben. Sie entscheiden, wer kommt und wer bei den Kundgebungen sprechen darf. Unter dem Motto „Europa! Jetzt aber richtig!“ fordert der DGB in diesem Jahr ein klares Bekenntnis zu einem Sozialen Europa. Europaweite Mindeslöhne, politisch gewollte Stärkung der Gewerkschaften und der Tarifpartnerschaften und Soziale Sicherungssysteme mit Mindeststandards in allen Staaten der EU sind dabei nur die wichtigsten Punkte des Forderungskatalogs. Da diese und viele weitere Forderungen des DGB sich auch direkt im Europa-Wahlprogramm der SPD wiederfinden war es demnach nur folgerichtig, dass auch SPD-Politiker zu großen DGB-Veranstaltungen eingeladen waren. So haben Martin Schulz in Bottrop und Andrea Nahles in Recklinghausen mehr als deutlich gemacht, dass wir hier Seit an Seit mit den Gewerkschaften für ein Solidarisches Europa streiten.

Bis zur Europawahl sind es nun noch 25 Tage – jetzt heißt es motivieren, damit viele Leute zur Wahl gehen und für ein Soziales Europa ihr Kreuz bei der SPD machen!